💠 HORMONE & PHEROMONE
Androzytische Corpuskel
Kleines Organ im Nebennierenbereich, das bei Alphas das Hormon Androxan produziert.
Reguliert:
Rauschzustand/Paarungsdrang
Aggressions- und Impulskontrolle
Reaktion auf Omega-Pheromone
Rausch (Alpha)
Hormoneller Zustand, der intensiven Paarungsdrang auslöst. Tritt einmal pro Monat auf, kann jedoch auch azyklisch durch passende Omega-Pheromone hervorgerufen werden. Dient biologisch der Fortpflanzung und kann schwer aggressives Verhalten auslösen, wenn der Alpha mit anderen Alphas konkurriert oder von ihnen gestört wird. Ares-Alphas bilden im Rausch oft Krallen und Reißzähne aus.
Hitze (Omega)
Hormonell übersteuerter Zustand eines Omegas, in dem sich der Jen-Mo öffnet und der Körper empfängnisbereit wird. Bis zu vier Mal im Jahr natürlich möglich, kann durch kompatible Alphas jedoch auch azyklisch ausgelöst werden. Omegas sind etwa drei Monate schwanger und bringen in der Regel Zwillinge zur Welt. Einlinge und Drillinge sind ebenfalls möglich, aber seltener.
Pheromone
Duftstoffe, die emotionale Zustände verstärken oder Sicherheit vermitteln.
Typische Grundnoten:
Omega: Vanille/Süße – wirkt beruhigend, tröstend
Alpha: Holzige, erdige Nuancen – wirken schützend
Individuelle Duftnuancen kommen je nach Person hinzu.
Vanilleduft (Omega)
Der typische Vanilleduft der Omegas entsteht durch Pheromoxin-V, ein vanillinähnliches Molekül, das in der Pheromondrüse produziert wird. Pheromoxin-V wirkt auf Alphas und Omegas gleichermaßen beruhigend, da es an Rezeptoren im limbischen System andockt, die für Stressregulation und emotionale Sicherheit zuständig sind. Der Duft dient als natürlicher Beruhigungsmechanismus und wurde schon in den ersten Omega-Linien bewusst genetisch verankert, noch bevor sich die heutigen Alphas herausbildeten. Neben dem Vanillegrundton besitzt jeder Omega individuelle Duftnuancen, die die persönliche Kompatibilität mit Alphas beeinflussen und in seltenen Fällen eine olfaktorische Prägung auslösen können.
Holzhausduft (Alpha)
Der charakteristische »Holzhausduft« der Alphas entsteht durch Androxan-S, eine Variante des Alpha-Hormons Androxan, die in ruhigen, nicht-aggressiven Zuständen freigesetzt wird. Androxan-S erzeugt warme, beruhigende Duftnoten wie Zedernholz, Harz und leichte Rauchnuancen und wirkt auf Omegas stabilisierend, da es in deren limbischem System Bereiche anspricht, die mit Sicherheit und körperlicher Geborgenheit verknüpft sind. Der Duft dient als natürlicher Schutz- und Bindungsmechanismus: Er tritt verstärkt auf, wenn ein Alpha emotionale Nähe zeigen, beruhigen oder Sicherheit vermitteln möchte. Für Omegas kann der Holzhausduft ähnlich tröstend wirken wie ihr eigener Vanillepheromon-Grundton – nur mit stärkerem Fokus auf Schutz statt Trost. Jede Alpha-Linie besitzt dabei leichte individuelle Abweichungen, die die hormonelle Kompatibilität mit bestimmten Omegas zusätzlich beeinflussen können.
Olfaktorische Prägung
Bezeichnet ein seltenes neuropheromonales Phänomen zwischen hormonell hochkompatiblen Alpha-Omega-Paaren. Dabei löst das individuelle Pheromon-Profil des Partners im limbischen System eine Duftüberlagerung aus, die an einen stark positiv verknüpften Kindheitsduft erinnert – etwa Geborgenheitsgerüche oder andere frühe emotionale Anker.
Für die Betroffenen wirkt der Partner dadurch außergewöhnlich vertraut und anziehend, während andere Personen den Duft als neutral oder völlig anders wahrnehmen. Die olfaktorische Prägung gilt als eine der stärksten bekannten Formen von Bindung und Kompatibilität und wird in Lehrbüchern häufig als »Komfort-Duft-Resonanz« beschrieben.