🧬 BIOLOGIE & ANATOMIE

Omega

Hermaphroditisches Geschlecht der Gattung Homo animalis, erstmals 2035 durch genetische Modifikationen der DNA menschlicher Frauen (Homo sapiens) entstanden. Der Name leitet sich vom letzten Buchstaben des griechischen Alphabets ab und symbolisiert die vollendende Rolle der Omegas im Fortpflanzungszyklus: Während Alphas das Leben initiieren, bringen Omegas es zur Vollendung.

Merkmale:

Omegas, die ein Kind austragen, werden als Partalväter bezeichnet (umgangssprachlich oft zu Papa verkürzt). Der Papa ist somit stets der gebärende Elternteil und damit immer ein Omega.

Alpha

Weiterentwickelte Form des männlichen Homo sapiens. Auf einen Omega kommen im Durchschnitt rund hundert Alphas. Der Name leitet sich vom ersten Buchstaben des griechischen Alphabets ab und steht für ihre initiierende Rolle in der Fortpflanzung.

Merkmale:

Ares-Alpha

Seltene Alpha-Variante, bei der sich unter extremem Stress oder im Rausch körperliche Mutationen bzw. Atavismen zeigen können (Klauen und Reißzähne). Mit verstärkten Schutz- und Aggressionstrieben verbunden.

Atavismus

Wiederauftreten von Merkmalen oder Verhaltensweisen, die den unmittelbar vorhergehenden Generationen fehlen, zum Beispiel Reißzähne und Klauen bei Ares-Alphas.

Jen-Mo (Omega)

Punkt zwischen Hodensack und Anus, der sich nur während der Hitze eines Omegas öffnet. Gibt den Zugang zum Uterus Ventralis frei. Außerhalb der Hitze ist er vollständig geschlossen und durch ein sich nach der Hitze neu bildendes Häutchen gegen Keime geschützt.

Uterus Ventralis

Gebärmutter eines Omega. Während der Hitze über den Jen-Mo erreichbar. Hormonell durch die ovaroide Drüse gesteuert.

Keimzellenreservoir

Entspricht funktional den Eierstöcken. Produziert Keimzellen und wird hormonell durch die ovaroide Drüse reguliert.

Ovaroide Drüse

Hormonsteuerndes Organ eines Omegas, das Hitzezyklus, Empfängnisfähigkeit und die Aktivität des Keimzellenreservoirs reguliert.

Partalvater

Bezeichnung für den gebärenden Elternteil eines Kindes im Alpha-Omega-System.
Der Begriff leitet sich von partum ab (lateinisch, Akkusativ von partus – »Geburt«, »das Gebären«), dessen Ursprung im Verb parere (»gebären«, »hervorbringen«) liegt. Omegas, die ein Kind austragen, gelten biologisch und rechtlich als Partalväter. Die frühere Bezeichnung »Mutter« wird in dieser Gesellschaft nur noch für tierische Mütter verwendet.